Wohnungsmangel in Deutschland?
Wohnraumbedarf bis zum Jahr 2025. Eine Studie des Eduard Pestel Instituts Der Gesamtbedarf, die Summe aus demografisch bedingtem und qualitativem Bedarf, liegt ... in den nächsten Jahren bei rund 400.000 Wohnungen pro Jahr. Da gegenwärtig bereits der demografisch abgeleitete Wohnungsbedarf nicht mehr von der Bautätigkeit abgedeckt wird, vergrößert sich die Lücke zwischen Bedarf und Bautätigkeit bei Einbeziehung der qualitativen Komponente erheblich. Dem Neubaubedarf von aktuell 400.000 Wohnungen steht eine Bautätigkeit von weniger als 200.000 Wohnungen gegenüber.
Perspektiven der Wohnungswirtschaft
Studie der KfW. Der Wohnungsmarkt macht seit einigen Jahren große Umwälzungen durch. Kommunale Wohnungsbestände und viele Werkswohnungen sind an private Investoren veräußert worden, weitere sollen folgen. In Kapitel 1 wird der Wohnungsbau aus makroökonomischer Perspektive erläutert. In Kapitel 2 werden die wesentlichen Determinanten der Wohnungsnachfrage, insbesondere die demografischen Faktoren vorgestellt. In Kapitel 3 wird die Bedeutung der Wohnungswirtschaft für Stadtentwicklung und Stadtumbau erörtert, und in Kapitel 4 wird der Reformbedarf bei der Förderung wohnungswirtschaftlicher Investitionen analysiert. Kapitel 5 hat die neuen Anbieter auf dem Wohnungsmarkt zum Inhalt, und in Kapitel 6 werden die Finanzierungsaspekte aufgegriffen.
Demografischer Wandel
unter besonderer Berücksichtigung der Neuen Länder vorgelegt vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung Im Auftrag vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. „Verlorene Räume“ existieren nach der in diesem Politikvorschlag entwickelten Auffassung nicht per se – und auch nicht dadurch, dass die öffentliche Hand ihre finanziellen Mittel in bestimmte Gebiete weniger leitet als in andere. Verlorene Räume sind Regionen, in denen sich keine Innovatoren finden, die versuchen, Zukunft zu schaffen. Es hat sich aber in den letzten fast 20 Jahren Aufbau Ost und vermehrt auch in strukturschwachen Gegenden des alten Westens – herausgestellt, dass sich Förderung kaum von oben nach unten organisieren lässt.
Demographische Herausforderung
Studie der Deutschen Hypothekenbank / Immobilien Research von April 2009 Eine langfristige Herausforderung für die Immobilienmärkte besteht in der demographischen Entwicklung. Dabei lässt sich eine sehr unterschiedliche Betroffenheit der einzelnen Immobilienmärkte von der demographischen Entwicklung feststellen. Am stärksten werden die Sozialimmobilien, speziell die Alteneinrichtungen, profitieren. Auch wenn insgesamt die Bevölkerungszahl in Deutschland zurückgeht, steigt das für die Alteneinrichtungen relevante Bevölkerungssegment sowohl absolut als auch relativ an. Diese Aussage gilt ebenfalls für Pflegeeinrichtungen.
Zukunft der Wohnimmobilien
Die Studie der Nord/LB geht zunächst auf den Status quo des deutschen Wohnungsmarktes ein, bevor ...
Wohnen Generation 50+
Eigene Wohnung, betreutes Wohnen, Wohngemeinschaft oder Heim? Die Menschen in Deutschland werden älter, der Anteil der über 50-Jährigen nimmt deutlich zu – und damit wird die Frage wie die Älteren leben möchten immer wichtiger.
Mietwohnungsmarkt und Wohneigentum
Gutachten für den Verband deutscher Pfandbriefbanken von Dr. Michael Voigtländer vom Institut de...
Stadtrendite
Mit der so genannten Stadtrendite sollen Leistungen kommunaler Wohnungsunternehmen im städtebaulichen, sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Bereich, die die Lebensqualität und Lebenschancen der Bewohner in den Wohnquartieren und in der Stadt insgesamt verbessern, bewertet werden.
Customer Relationship Management Real Estate 2006
der TU Darmstadt (FBI) in Kooperation mit der Immobilien Zeitung und in Partnerschaft mit der Unternehmensberatung Frontiers Management Consulting stellt neue Studie vor: "CRM Real Estate 2006: Status Quo der Kundenorientierung in der Immobilienwirtschaft" Gerade in Zeiten schwacher Nachfrage stellt das mieterorientierte Management eine der wichtigsten Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft dar. Es stellt sich aber die Frage, ob die Unternehmen, die das Vermieten von Wohn- oder Gewerbeflächen als ihr Kerngeschäft betrachten, ihre Kunden und deren Bedürfnisse überhaupt kennen? Besteht in diesen Unternehmen eine entsprechende Kundenorientierung, um diese Informationen zu erhalten? Es besteht die Vermutung, dass gerade diese Informationen über die Kunden oftmals nicht vorhanden sind. Häufig fehlt es an Kennziffern zur Einordnung und Bewertung der Kundenorientierung der eigenen Organisationsstrukturen.

Raumordnungsprognose des BBR 2020/2050
Zentrales Ergebnis der aktuellen Raumordnungsprognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die regionale Spaltung der Entwicklungsdynamik bei Bevölkerung, Haushalten, Erwerbspersonen und Wohnungsmarkt. Immer mehr Regionen verlassen den Wachstumspfad und beginnen zu schrumpfen. Dies verlangt nach regional und örtlich angepassten Entwicklungsstrategien. Bis 2020 nimmt die Einwohnerzahl Deutschlands nur gering ab; es lebt dann aber nahezu die Hälfte der Bevölkerung in schrumpfenden Landkreisen oder kreisfreien Städten. Bevölkerungsabnahme war zunächst fast ausschließlich eine ostdeutsche Angelegenheit, doch macht sich die Schrumpfung künftig noch mehr in den alten Länden breit.

Aktuelle Pestel Studie
Von der DSL-Bank wurde an das Pestel Institut der Auftrag vergeben, eine Studie zur Sinnhaftigkeit künftiger, privater Immobilieninvestitionen im Bereich selbst genutzter Immobilien anzufertigen. In der Analyse der vergangenen 20 Jahre wurde festgestellt, dass der Wert von eigen genutzten Wohnungen fast ausschließlich von der Bevölkerungszu- oder -abnahme abhing. Insbesondere die Veränderungen der Zahl der privaten Haushalte sind für Wohnungsmangel oder Leerstand sowie für die Preise (Miete, Immobilienpreise) auf dem Wohnungsmarkt wichtig.

Aktuelle Empirica Studien
Zu Beginn des Jahres 2006 veröffentlichte die empirica im Auftrag der Deutschen Kreditbank AG eine Prognose der Wirtschafts- und Wohnungsmarktentwicklung für alle deutschen Regionen. Die Prognosen erfolgten auf räumlicher Ebene der Raumordnungsregionen bis zum Jahr 2015 und für Ost- und Westdeutschland insgesamt bis zum Jahr 2030. Zunächst wurde die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland analysiert. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass weder der bisher diskutierte Nord-Süd-Gegensatz noch die Ost-West-Differenzen charakteristisch für die künftige Entwicklung sein werden. Viel eher bietet sich ein differenziertes Bild mit völlig unterschiedlichen Entwicklungsraten.