Raumordnungsprognose des BBR 2020/2050
Zentrales Ergebnis der aktuellen Raumordnungsprognose des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist die regionale Spaltung der Entwicklungsdynamik bei Bevölkerung, Haushalten, Erwerbspersonen und Wohnungsmarkt. Immer mehr Regionen verlassen den Wachstumspfad und beginnen zu schrumpfen. Dies verlangt nach regional und örtlich angepassten Entwicklungsstrategien. Bis 2020 nimmt die Einwohnerzahl Deutschlands nur gering ab; es lebt dann aber nahezu die Hälfte der Bevölkerung in schrumpfenden Landkreisen oder kreisfreien Städten. Bevölkerungsabnahme war zunächst fast ausschließlich eine ostdeutsche Angelegenheit, doch macht sich die Schrumpfung künftig noch mehr in den alten Länden breit.

Aktuelle Empirica Studien
Zu Beginn des Jahres 2006 veröffentlichte die empirica im Auftrag der Deutschen Kreditbank AG eine Prognose der Wirtschafts- und Wohnungsmarktentwicklung für alle deutschen Regionen. Die Prognosen erfolgten auf räumlicher Ebene der Raumordnungsregionen bis zum Jahr 2015 und für Ost- und Westdeutschland insgesamt bis zum Jahr 2030. Zunächst wurde die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland analysiert. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass weder der bisher diskutierte Nord-Süd-Gegensatz noch die Ost-West-Differenzen charakteristisch für die künftige Entwicklung sein werden. Viel eher bietet sich ein differenziertes Bild mit völlig unterschiedlichen Entwicklungsraten.

Aktuelle Pestel Studie
Von der DSL-Bank wurde an das Pestel Institut der Auftrag vergeben, eine Studie zur Sinnhaftigkeit künftiger, privater Immobilieninvestitionen im Bereich selbst genutzter Immobilien anzufertigen. In der Analyse der vergangenen 20 Jahre wurde festgestellt, dass der Wert von eigen genutzten Wohnungen fast ausschließlich von der Bevölkerungszu- oder -abnahme abhing. Insbesondere die Veränderungen der Zahl der privaten Haushalte sind für Wohnungsmangel oder Leerstand sowie für die Preise (Miete, Immobilienpreise) auf dem Wohnungsmarkt wichtig.
Customer Relationship Management Real Estate 2006
der TU Darmstadt (FBI) in Kooperation mit der Immobilien Zeitung und in Partnerschaft mit der Unternehmensberatung Frontiers Management Consulting stellt neue Studie vor: "CRM Real Estate 2006: Status Quo der Kundenorientierung in der Immobilienwirtschaft" Gerade in Zeiten schwacher Nachfrage stellt das mieterorientierte Management eine der wichtigsten Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft dar. Es stellt sich aber die Frage, ob die Unternehmen, die das Vermieten von Wohn- oder Gewerbeflächen als ihr Kerngeschäft betrachten, ihre Kunden und deren Bedürfnisse überhaupt kennen? Besteht in diesen Unternehmen eine entsprechende Kundenorientierung, um diese Informationen zu erhalten? Es besteht die Vermutung, dass gerade diese Informationen über die Kunden oftmals nicht vorhanden sind. Häufig fehlt es an Kennziffern zur Einordnung und Bewertung der Kundenorientierung der eigenen Organisationsstrukturen.
Stadtrendite
Mit der so genannten Stadtrendite sollen Leistungen kommunaler Wohnungsunternehmen im städtebaulichen, sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Bereich, die die Lebensqualität und Lebenschancen der Bewohner in den Wohnquartieren und in der Stadt insgesamt verbessern, bewertet werden.
Mietwohnungsmarkt und Wohneigentum
Gutachten für den Verband deutscher Pfandbriefbanken von Dr. Michael Voigtländer vom Institut de...